4mal Gold, 1mal Silber und 4mal Bronze für OSC Sportakrobatinnen bei den Landesmeisterschaften

Den Sportakrobatinnen des OSC Damme gelang bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften in Lohne ein hervorragender Saisoneinstieg. Bei den hervorragend ausgerichteten Wettkämpfen im Lohneum durften sie 9mal über Edelmetall jubeln, dabei glänzten die Medaillen viermal in Gold, einmal in Silber und viermal in Bronze.

Wie in jedem Jahr war die Spannung im Vorfeld groß. Viele starteten zu Saisonbeginn in neuen Formationen, Alters- oder Leistungsklassen, sodass es interessant war zu sehen, wie der derzeitige Leistungsstand ist. Zum ersten Mal starteten Nina von der Heide und Jolina Macke in der Leistungsklasse A. Als jüngste Starter ihrer Kategorie konnten sie trotz krankheitsbedingtem Trainingsrückstand überzeugen. In der Balance-Übung erturnten sie die dritthöchste Wertung. Dass sie in der Dynamikübung sogar die zweitbeste Übung des Tages turnen würden, hatte im Vorfeld wohl niemand erwartet. Nach zwei guten Übungen durften sie sich im Mehrkampf somit über die Bronzemedaille freuen.

Ebenfalls in der Leistungsklasse A gingen Leonie Zerhusen, Jette Kreuzkamp und Milena Shoinzhanov an den Start. Sie wechselten in diesem Jahr in die höhere Altersklasse Junioren 1. Das bedeutete, dass im Vorfeld neue Elemente und Choreographien erlernt werden mussten. Nach der Dynamik-Übung lagen sie bereits in Führung. In der Balance-Übung gelang ihnen ein zweiter toller Auftritt, der ihnen den Landesmeistertitel bescherte. Krankheitsbedingt leider nicht an den Start gehen, konnte in der Leistungsklasse A die Damengruppe Jugend mit Lara Tecker, Johanna Lange und Frida Lamping.

In der Klasse C gingen viele erfolgsversprechende OSC- Formationen an den Start. Ihren ersten Wettkampf überhaupt bestritt in der Altersklasse der bis 14 jährigen Damenpaare die sechsjährige Emma Oberländer mit ihrer Partnerin Dinara Shoinzhanov. Mit ausdrucksstarker Choreographie und sicher geturnten Elementen konnten sie die Kampfrichter überzeugen und sich am Ende des Tages über die Goldmedaille freuen. Ebenfalls in dieser Altersklasse turnten Johanna Plohr und Emily Meier den ersten gemeinsamen Wettkampf. Auch sie überzeugten mit sauber geturnten Elementen und freuten sich über eine Bronzemedaille. Auf dem Podest startete Carolin Freimann. Kurz vor ihrem neunten Geburtstag war sie die jüngste Teilnehmerin bei den bis 14jährigen Podestturnerinnen. Umso erfreulicher war es, dass sie sich mit einer schönen Übung die Silbermedaille erturnen konnte.

Bei den Damengruppen dieser Altersklasse sicherten sich Alina Getz, Leonie Nobel und Melissa Donisan mit komfortablem Vorsprung die Goldmedaille. Die Routiniers zeigten hohe Wurfelemente und eine schwungvoll vorgetragene Choreographie, sodass ihnen der Titel nicht zu nehmen war. Eine kleine Sensation gelang in dieser Klasse der neu formierten Damengruppe mit Amelie Schubert, Jonna Zinke und Levke Lange. Sie begannen ihre Übung zu mitreißender Musik sehr souverän und sicher. Gegen Mitte der Übung verletzte sich Amelie Schubert jedoch am Fuß, sodass sie ihre Übung abbrechen mussten. Hohe Punktabzüge für noch nicht gezeigte Elemente waren die Folge. Doch aufgrund ihrer bis dahin so gelungenen Darbietung, durften sie am Ende doch noch auf das Siegerpodest steigen und die Bronzemedaille entgegen nehmen. Ein Trostpflaster für die drei jungen Sportakrobatinnen, die mit einer durchgeturnten Übung wahrscheinlich noch weiter vorne gelandet wären. Alle hoffen nun auf eine schnelle Genesung von Amelie, damit sie die nächsten Wettkämpfe in Angriff nehmen können.

Eine Altersklasse höher gingen gleich drei OSC-Gruppen an den Start. Mit hohen Erwartungen ob ihrer bisherigen Erfolge starteten Friederike Plohr, Nora Deters und Angelina Dressler. Wie gewohnt souverän und sicher präsentierten sie dem Kampfgericht ihre Choreographie und Elemente. Die verdiente Goldmedaille war der Lohn für ihre Darbietung. Zum ersten Mal mussten sich Luca Tappe, Maureen Hörnschemeyer und Martje Hörnschemeyer in der höheren Altersklasse beweisen. Diese Aufgabe meisterten sie sehr gut, sodass sie sich auf Anhieb die Bronzemedaille in dieser Kategorie sicherten. Bei ihrem ersten gemeinsamen Wettkampf landeten Rieke Imwalle, Alina Knälmann und Marieke Lange nach einer gelungenen Übung auf Platz sechs. Platz vier erturnten sich bei den Damenpaaren der Altersklasse über 14 Jahre Janine Anton-Reginold und Leoni Klose.

Mehr als zufrieden zeigten sich nach dem erfolgreichen Wettkampf nicht nur die Sportlerinnen sondern auch das große Team an Trainern und Kampfrichtern die zum Wettkampf gefahren waren. Die Formationen wurden begleitet von Tina Wolf, die die Auswertungstechnik am Wettkampf organisierte, sowie von Christine Schlischo, Lena Glasmann, Anne Schmelz, Eileen Kähling, Melanie Nieberding, Muriel Hörnschemeyer, Luca Meyer und Kathrin Blanke.

Ein Dank geht außerdem an die Eltern, die die Sportakrobatinnen zum Wettkampf begleitet und von der Tribüne aus ordentlich unterstützt haben.