Traditionell nahmen die Sportakrobatinnen des OSC Damme am Horst Stephan Pokal in Nieder-Liebersbach/Hessen teil. Die Ausrichter konnten wieder einmal Vereine aus ganz Deutschland in der Halle begrüßen, sodass ein großes Starterfeld auf die OSC Teilnehmer wartete.

Während unter anderem auch EM-Teilnehmer den Wettkampf zur Vorbereitung auf nächste Großereignisse nutzten, war es für die OSCer eher ein Probewettkampf für neue Formationen oder den Start in höheren Alters- und Leistungsklassen. In der Schülerklasse zeigte sich Das Damenpaar Nina von der Heide und Jolina Macke im Vergleich zu den Deutschen Meisterschaften im Mai deutlich verbessert. Der Handstand zum Ende der Übung gelang dieses Mal sicher und auch der Rest der Elemente klappte einwandfrei. Ihre bis dato höchste Punktzahl reichte an diesem Tag für den achten Platz. Zum ersten Mal in dieser Klasse starteten bei den Gruppen Alina Getz, Leonie Nobel und Melissa Donisan. Leider konnten sie ihre neue Übung noch nicht so souverän wie im Training präsentieren. Die Handstandpyramide wurde zu kurz gehalten, was einen großen Abzug mit sich brachte. Platz 7 ist dennoch ein respektables Ergebnis.

Während die einen ihr Debüt gaben, nutzen andere den Wettkampf als Abschied. Leonie Zerhusen, Jette Kreuzkamp und Milena Shoinzhanov präsentierten sich zum letzten Mal gemeinsam dem Kampfgericht. Der Wille, eine gute Übung zu präsentieren, war groß und so zeigten sie eine gelungene kombinierte Übung aus Pyramiden und Wurfelementen. Der fünfte Platz war der Lohn für die gemeinsame Arbeit. Während Milena im kommenden Jahr mit neuen Partnern starten wird, haben sich Leonie und Jette entschieden ihre Wettkampflaufbahn zu beenden. Der Sportakrobatikgruppe bleiben sie zur Freude aller aber treu. Sie werden weiterhin in der Showgruppe das Team verstärken.

Ebenfalls den fünften Rang erturnten sich Dinara Shoinzhanov, Angelina Dressler und Emma Oberländer. Bei ihrem ersten gemeinsamen Wettkampf konnten sie die Kampfrichter direkt mit ihrer Choreographie und technisch sauber ausgeführten Elementen überzeugen. In der selben Klasse erturnten sich Amelie Schubert, Jonna Zinke und Levke Lange den neunten Platz. Auch ihnen gelang eine tolle Darbietung. Kleinigkeiten entschieden in dem engen Teilnehmerfeld über die Platzierungen. Ihren ersten großen Wettkampf bestritten Johanna Plohr und Emily Meier bei den Paaren bis 14 Jahre. Sie zeigten schöne Elemente. Unsicherheiten in der Choreographie waren wohl der großen Nervosität geschuldet. Sie landeten auf Rang 15.

Die Sportlerinnen und Trainerinnen konnten insgesamt zufrieden mit den gezeigten Leistungen sein. Alle wissen nun, woran in den kommenden Trainingseinheiten intensiv gearbeitet werden muss. Viel Zeit bleibt einigen jedoch nicht. Noch in den Herbstferien nehmen einige OSC Formationen am internationalen Gutenberg Pokal in Mainz teil. Dort erwartet sie ein Starterfeld aus 8 Nationen.