Äußerst erfolgreich kehrten die Dammer Sportakrobatinnen unlängst vom BOAC, einem internationalen Turnier, in Breda in den Niederlanden zurück.
Gemeldet hatten zu dem alljährlichen Turnier Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz, Finnland und den Niederlanden. So ergab sich ein hochkarätiges Starterfeld unter das sich auch die drei Formationen des OSC Damme mischten. Allesamt gaben sie ihr Debüt bei einem Wettkampf im Ausland. Gut vorbereitet und hoch motiviert stellten sie sich zunächst der Dynamik-Übung mit verschiedenen Salto-Variationen. Besonders überzeugten Lara Tecker, Johanna Lange und Frida Lamping die Kampfrichter. Platz drei hinter den Teams aus Finnland und der Schweiz und die Bronzemedaille waren der Lohn für eine schwungvolle Choreographie und saubere Wurfelemente. Deutlich verbessert zeigten sich auch die Newcomer um Alina Getz, Leonie Nobel und Melissa Donisan sowie die Damengruppe mit Luca Tappe und Maureen und Martje Hörnschemeyer. Sie belegten die Ränge fünf und sechs.

In der anschließenden Balance Übung sollte es besonders für Lara Tecker, Johanna Lange und Frida Lamping noch besser laufen. Als erste Gruppe der Konkurrenz betraten sie die Wettkampffläche und setzten die Konkurrenz ordentlich unter Druck. Bis zum Ende sollte niemand mehr ihre Leistung übertreffen können. Auf den Punkt geturnte Elemente und eine sehr ausdrucksstarke Darbietung bescherten ihnen die Goldmedaille. Im Mehrkampf lagen sie nach den beiden geturnten Übungen auf Rang zwei hinter der Gruppe aus Finnland. Somit konnten Lara Tecker, Johanna Lange und Frida Lamping einen kompletten Medaillensatz mit in die Heimat nehmen.
Luca Tappe, Maureen Hörnschemeyer und Martje Hörnschemeyer wurden in der Balance- Übung sowie im Mehrkampf fünfte. Alina Getz, Leonie Nobel und Melissa Donisan reihten sich jeweils knapp dahinter auf Platz sechs ein.
Sehr zufrieden zeigten sich im Anschluss die Trainerinnen. Im Vergleich zum letzten Wettkampf konnten sich alle Sportlerinnen steigern und wertvolle Erfahrungen für den weiteren Werdegang sammeln. Sie sind somit auf einem guten Weg in Richtung Wettkampfjahr 2020. Ein besonderer Dank geht an die Kampfrichterinnen Muriel Hörnschemeyer und Melanie Nieberding, die ihren ersten Einsatz im Ausland mit Bravour meisterten.